Sterbegeldversicherungen vergleichen
und bis zu 86,4% sparen

  Deutschlands großer Preisvergleich

¬†Alle Marktf√ľhrer & Testsieger

 100% Weiterempfehlung

Sterbegeldversicherung Spezial

Die H√∂he der Unfall-Sterbegeldversicherung richtet sich nach der geltenden Bezugsgr√∂√üe, Sterbegeld des Arbeitgebers ist zu versteuern. Und auch f√ľr die private Sterbegeldversicherung gelten wichtige Details, die man wissen muss.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Abtretung eines privaten Sterbegeldes an den Bestatter ist m√∂glic
  • Sterbegeld geh√∂rt zum Schonverm√∂gen bei Hartz IV-Bezug
  • Es ist nicht Teil der Erbmasse und unterliegt nicht dem Pflichtteil
  • Varianten sind die Kapital- oder Risiko-Lebensversicherung und das Treuhandkonto

Kosten berechnen & Anbieter vergleichen

Wer privat f√ľr den Todesfall vorsorgen will, schlie√üt eine eigene Sterbegeldversicherung ab. Ein Versicherungsvergleich mit Online-Abschluss ist unter dem blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú¬†zu finden.

 

Weitere Informationen

Auf den ersten Blick ist sie eine einfache Versicherung: Die Sterbegeldversicherung deckt die Bestattungskosten ab. Nach der Abschaffung des Sterbegeldes aus der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2004 ist man auf den Abschluss einer privaten Sterbegeldversicherung angewiesen, doch eine Reihe von Arbeitgebern gewähren den Angehörigen ihrer langjährigen Mitarbeiter ein Sterbegeld als Zuschuss zu den Bestattungskosten. Ein zweiter Blick zeigt, dass es unzählige Details zu beachten gilt, die im Zweifel eine Rolle bei der Sterbegeldversicherung spielen. Wichtige Stichworte sind die Bezugsgröße und ihre Veränderung, die Versteuerung des Sterbegeldes und der Ansatz als Schonvermögen bei einem Bezug von Hartz IV.

Bezugsgröße und Sterbegeld

Die Bezugsgr√∂√üe spielt bei der Berechnung des Sterbegeldes aus der gesetzlichen Unfallversicherung eine Rolle. Sie greift, wenn ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur oder von der Arbeit, w√§hrend der Arbeit oder aufgrund eines Arbeitsunfalls verstirbt. Im diesem Fall zahlt die Unfallversicherung eine Sterbegeldversicherung von 1/7 der Bezugsgr√∂√üe. Die Bezugsgr√∂√üe geh√∂rt zu den wichtigsten Kenngr√∂√üen im deutschen Sozialversicherungssystem, sie dient der Ermittlung und Festlegung unterschiedlichster Werte. So ist sie ma√ügeblich f√ľr die Bestimmung der Beitr√§ge in der Rentenversicherung und f√ľr die Festlegung der Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung. Die Bezugsgr√∂√üe wird j√§hrlich in Abh√§ngigkeit von den L√∂hnen und Geh√§ltern angepasst. Sinkt die Bezugsgr√∂√üe aufgrund einer schwachen Konjunktur, ist auch die Sterbegeldversicherung abnehmend. Die Bemessung der Sterbegeldversicherung mit 1/7 der Bezugsgr√∂√üe und die M√∂glichkeit, dass die Sterbegeldversicherung abnehmend sein kann, spielen auch eine Rolle bei der Entscheidung f√ľr eine zus√§tzliche private Sterbeversicherung, die nicht auf den unfallbedingten Todesfall begrenzt ist.

Sterbegeld und Abtretung

Anders als eine gesetzliche Sterbegeldversicherung oder ein Sterbegeld des Arbeitgebers kann eine private Sterbegeldversicherung an ein Bestattungsinstitut abgetreten werden, das die Beerdigung √ľbernimmt. Die Abtretung ist zweckgebunden und dient ausschlie√ülich dem Zweck der Abdeckung der Bestattungskosten. Nachteil einer Abtretung ist, dass die Hinterbliebenen an das jeweilige Bestattungsinstitut gebunden sind. Eine freie und ortsunabh√§ngige Wahl des Bestatters ist deshalb nicht m√∂glich. Aus diesem Grund sollte jeder Versicherungsnehmer gut √ľberlegen, ob diese Einschr√§nkung der Wahlfreiheit f√ľr die Hinterbliebenen wirklich gewollt ist. Ist das nicht der Fall, sollte man von einer Sterbegeldversicherung Abtretung Abstand nehmen. Legt der Versicherte allerdings gr√∂√üten Wert darauf, die Beerdigung in die H√§nde eines bestimmten Instituts zu legen, ist eine Sterbegeldversicherung Abtretung sinnvoll, denn damit kann er sicher sein, dass kein anderer Anbieter daf√ľr in Frage kommt.

Sozialhilfe und Schonvermögen

Besonders √§ltere Menschen geraten bei einer geringen Rente schnell in die Situation, Sozialhilfe oder Grundsicherung beantragen zu m√ľssen. Ist eine private Sterbegeldversicherung abgeschlossen, kann die Forderung der zust√§ndigen Beh√∂rden im Raum stehen, die angesparte Summe als Verm√∂gen heranzuziehen. Allerdings gibt es ein gesch√ľtztes Verm√∂gen Sterbegeldversicherung, das bedeutet, die Absicherung f√ľr den Todesfall geh√∂rt zum Schonverm√∂gen, das nicht als Verm√∂gen angerechnet werden darf. Wichtig ist bei dieser Kalkulation als gesch√ľtztes Verm√∂gen Sterbegeldversicherung, dass die Versicherungssumme angemessen ist, um die Bestattungskosten abzudecken. Ein unverh√§ltnism√§√üig hoher Betrag wird als Sterbegeldversicherung Freibetrag in der Regel nicht akzeptiert. Dieser Sterbegeldversicherung Freibetrag bei der Berechnung des Verm√∂gens gilt auch f√ľr die Sterbegeldversicherung Zinsen. Die Sterbegeldversicherung Zinsen erh√∂hen die Auszahlung im Todesfall, auch sie kommen bei der Berechnung des Verm√∂gens im Fall von Sozialhilfe und Grundsicherung nicht zum Ansatz.

Sterbegeld und Lohnsteuer

Die Leistungen aus einer privaten Sterbegeldversicherung sind steuerfrei. Wird Sterbegeld eines Arbeitgebers ausgezahlt, sind die Hinterbliebenen steuerpflichtig. In diesem Fall besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Arbeitslohn und Sterbegeldversicherung, denn obwohl der Verstorbene keinen Arbeitslohn mehr bezieht, unterliegt die Auszahlung aus der Sterbegeldversicherung der Besteuerung. Und auch f√ľr den Hinterbliebenen gilt der Zusammenhang von Arbeitslohn und Sterbegeldversicherung, denn er hat das Sterbegeld in der Regel in der Steuerklasse sechs zu versteuern. Dazu ben√∂tigt der Arbeitgeber des Verstorbenen sogar eine eigene Lohnsteuerkarte.
War ein Verstorbener bereits berechtigt, Rente oder Pension seines fr√ľheren Arbeitgebers zu beziehen, spielt auch der Sterbegeldversicherung Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag eine Rolle. Die Berechnung von Zuschl√§gen, Freibetr√§gen und steuerpflichtigen Bez√ľgen geh√∂rt in die H√§nde eines Steuerberaters, der genau festlegen kann, wie es sich mit dem Sterbegeldversicherung Zuschlag und dem Versorgungsfreibetrag verh√§lt.

Pflichtteil bei der Sterbegeldversicherung

Verstirbt ein Familienangeh√∂riger, steht Kindern und Enkelkindern ein Pflichtteil des Erbes zu. Allerdings ist das Sterbegeld nicht Teil der Erbmasse, aus diesem Grund ist auch ein Sterbegeldversicherung Pflichtteil zu ermitteln oder gar auszuzahlen. Zum Zusammenhang Sterbegeldversicherung und Pflichtteil des Erbes hat die Rechtsprechung wiederholt eine eindeutige Aussage getroffen, es gilt als gemeinhin anerkannt, dass das Sterbegeld nicht zur Erbmasse geh√∂rt und somit auch keine Anspr√ľche der Erben erhoben werden k√∂nnen.

Varianten der Sterbegeldversicherung

Es gibt im Wesentlichen zwei m√∂gliche Varianten der privaten Sterbegeldversicherung: die Sterbegeldversicherung zu Lebzeiten und die Risiko-Lebensversicherung. Die Sterbegeldversicherung zu Lebzeiten ist meist eine Kapital-Lebensversicherung, die im Erlebensfall eine Auszahlung leistet und eine Versicherungssumme im Todesfall der versicherten Person garantiert. Durch die M√∂glichkeit der Auszahlung im Erlebensfall und den Aufbau von Kapital zur Altersvorsorge wird die Kapital-Lebensversicherung auch als Sterbegeldversicherung zu Lebzeiten bezeichnet. Eine Risiko-Lebensversicherung wird dagegen ausschlie√ülich f√ľr den Todesfall abgeschlossen und leistet dann die vereinbarte Versicherungssumme. Sie kann zur Absicherung eines Immobiliendarlehens herangezogen werden, in diesem Fall spricht man auch von einer Hypothek Sterbegeldversicherung. Die Versicherungssumme der Hypothek Sterbegeldversicherung nimmt mit der Laufzeit des Darlehens ab, deshalb ist die Hypothek Sterbegeldversicherung recht g√ľnstig.
Das Treuhandkonto ist dagegen eine Alternative zur Sterbegeldversicherung. Die Treuhandkonto Sterbegeldversicherung sieht vor, einen einmaligen Betrag auf ein Treuhandkonto eines Bestattungsunternehmens einzuzahlen, dieser Betrag verzinst sich während der Laufzeit. Der Treuhandvertrag der Sterbegeldversicherung sieht vor, die angesparte Summe zur Abdeckung der Bestattungskosten im Sterbefall zu verwenden.

Häufig Gestellte Fragen

Sterbegeldversicherung ‚Äď was ist das?
Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung geh√∂rt offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Daf√ľr ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen l√§uft die Versicherung tats√§chlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.
Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?
Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grunds√§tzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitspr√ľfung abzuschlie√üen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter ‚Äď meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren ‚Äď erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tats√§chlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, f√ľr wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.
Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?
Auch die Experten sind sich √ľber die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst √ľberlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung n√∂tig sein k√∂nnte. Ganz allgemein l√§sst sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten f√ľr die Bestattung aus eigener Tasche tragen m√ľssten, weil keine sonstigen R√ľcklagen f√ľr den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund f√ľr den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gr√ľnden keine Lebensversicherung mehr abschlie√üen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?
Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zun√§chst einmal zur freien Verf√ľgung. Dies gilt f√ľr die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die H√∂he der gew√§hlten Versicherungssumme h√§ngt letztendlich immer davon ab, wof√ľr die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. F√ľr Bestattungskosten muss, je nach Ausf√ľhrung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschlie√ülich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll dar√ľber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gew√§hrleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gew√§hlt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wof√ľr die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme w√§hlen.

Sterbegeldversicherung im Vergleich