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Sterbegeldversicherung Finanzamt

Sollen den Hinterbliebenen im eigenen Todesfall schnell und unb√ľrokratisch die finanziellen Mittel zur Deckung der Bestattungskosten zur Verf√ľgung stehen, ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung ratsam. F√ľr den Versicherungsnehmer und den Beg√ľnstigten ist eine Sterbegeldversicherung nicht steuerpflichtig.

Private Vorsorge f√ľr die eigene Bestattung

  • seit 2004 kein Sterbegeld von den gesetzlichen Krankenkassen
  • Hinterbliebene m√ľssen Bestattungskosten tragen

Sterbegeldversicherung

  • finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen
  • Planung und Gestaltung der eigenen Bestattung zu Lebzeiten

Versicherungssteuer

  • 19% Versicherungssteuer im Beitrag enthalten

f√ľr den Beg√ľnstigten

  • als laufende Versicherung nicht absetzbar
  • im Leistungsfall steuerfrei

Angebote vergleichen & Preise berechnen

Es ist sinnvoll, die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall finanziell durch eine Sterbegeldversicherung abzusichern. Denn ohne finanzielle Vorsorge sind sie verpflichtet die Kosten f√ľr die Beisetzung aus eigenen Mitteln zu tragen. Leistungen und Beitr√§ge zur Sterbegeldversicherung k√∂nnen jedoch unterschiedlich sein. Durch einen Versicherungsvergleich mit unserem Tarifrechner finden Sie schnell und einfach die besten Angebote. Das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú leitet Sie automatisch auf unseren Vergleichsrechner. Im Anschluss an die Berechnung ist ein Onlineabschluss der gew√ľnschten Sterbegeldversicherung m√∂glich.

Weitere Informationen

Sp√§testens seit dem Jahr 2004 ist es ratsam, rechtzeitig √ľber geeignete Vorsorgema√ünahme f√ľr den eigenen Todesfall nachzudenken. Eine Sterbegeldversicherung ist daher f√ľr fast jeden eine sinnvolle L√∂sung. Doch was gilt es in Bezug auf die Sterbegeldversicherung f√ľr die Besteuerung zu beachten? Wann ist eine Sterbegeldversicherung steuerpflichtig und wann ist sie steuerfrei?

Private Vorsorge ist ein Muss

Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr aus. Bis dahin konnte zumindest ein Teil der Bestattungskosten mit dem Sterbegeld aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Mittlerweile gibt es keinerlei Zusch√ľsse f√ľr die Hinterbliebenen. Bevor es zu einer sogenannten ‚ÄěSozialbestattung‚Äú kommt und der Staat f√ľr die Beisetzungskosten aufkommt, sind die Hinterbliebenen des Verstorbenen dazu verpflichtet, die Bestattungskosten zu √ľbernehmen. Erst wenn diese finanziell dazu nicht in der Lage sind, √ľbernimmt das Sozialamt die Kosten. Damit die Hinterbliebenen nach dem eigenen Tod neben der Trauer auch noch finanziell belastet werden, ist es sinnvoll durch eine Sterbegeldversicherung vorzusorgen.

Vorteile einer Sterbegeldversicherung

Neben der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen bietet eine Sterbegeldversicherung auf Wunsch die Möglichkeit, bereits zu Lebzeiten den Rahmen der eigenen Bestattung festzulegen. Auch steuerlich kann eine Sterbegeldversicherung einige Vorteile bringen.

Versicherungssteuer bei der Sterbegeldversicherung wie versteuern?

Grunds√§tzlich ist jede Versicherung, so auch die Sterbegeldversicherung steuerpflichtig. Deshalb muss f√ľr jede abgeschlossene Versicherung die sogenannte Versicherungssteuer gezahlt werden. Bei einer Sterbegeldversicherung betr√§gt diese 19%. Die Versicherungssteuer ist immer im Versicherungsbeitrag enthalten. Somit muss keine gesonderte Steuer f√ľr eine Sterbegeldversicherung gezahlt werden. Die Versicherungssteuer ist die einzige Steuer, welche von den Versicherungen erhoben werden darf. Laut des Versicherungsaufsichtsgesetzes sind Versicherungsverh√§ltnisse von der Umsatzsteuer befreit. Daher enthalten die Beitr√§ge zu einer Sterbegeldversicherung keine Umsatzsteuer.

Eine Sterbegeldversicherung in der Steuererklärung angeben

Versicherung- und steuertechnisch z√§hlt die Sterbegeldversicherung zu den Kapitallebensversicherungen. Die Beitr√§ge f√ľr eine Lebensversicherung k√∂nnen bei der Steuererkl√§rung als Vorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden. Dabei gibt es allerdings gewisse H√∂chstgrenzen zu beachten. Dementsprechend kann auch eine Sterbegeldversicherung in der Einkommensteuererkl√§rung als Vorsorgeaufwendung angegeben werden. Somit sind die Beitragszahlungen f√ľr eine laufende Sterbegeldversicherung absetzbar. Selbstverst√§ndlich gilt dies nur f√ľr den Versicherungsnehmer, denn er zahlt die Versicherungsbeitr√§ge. Bei einer Sterbegeldversicherung muss der Versicherungsnehmer nicht zwangsl√§ufig mit der versicherten Person identisch sein. Wer lediglich die versicherte Person in der Versicherung ist, kann die Beitragszahlungen f√ľr die Sterbegeldversicherung nicht in der Steuererkl√§rung geltend machen und absetzen. Nur der Beitragszahler kann eine Sterbegeldvorsorge bei der Einkommensteuer geltend machen.

Sterbegeldversicherung als Sonderausgabe

Das Steuergesetz sieht vor, dass Lebensversicherungen bei der Einkommensteuererklärung angegeben werden können. Jedoch kann nicht jede Lebensversicherung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Als Sonderausgabe können nur Risikolebensversicherungen angegeben werden. Bei einer Sterbegeldversicherung wird zwar Kapital angespart, zur Auszahlung kommt es jedoch erst nach dem Tod der versicherten Person. Während der Ansparungszeit sind die Erträge einer Sterbegeldversicherung steuerfrei. Daher kann eine Sterbegeldversicherung bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe abgesetzt werden. Von der Sterbegeldversicherung abzugsfähig sind die gezahlten Versicherungsbeiträge im zu versteuernden Jahr. Wie hoch die Ersparnis durch die Angabe der Sterbegeldversicherung bei der Einkommensteuer ist, hängt von den jeweiligen Höchstgrenzen und dem persönlichen Steuersatz ab.

Sterbegeldversicherung steuerlich absetzbar f√ľr den Beg√ľnstigten?

Wer als Beg√ľnstigter in einer Sterbegeldversicherung benannt ist, kann in seiner Steuererkl√§rung die Sterbegeldversicherung nicht geltend machen. Nur der Beitragszahler, also der Versicherungsnehmer, kann die Sterbegeldversicherung beim Finanzamt angeben und so die Beitr√§ge zur Sterbegeldversicherung absetzen. Im Leistungsfall, also nach dem Tod der versicherten Person, sind die Leistungen aus der Sterbegeldversicherung nicht einkommensteuerpflichtig. Die Leistungen aus einer Sterbegeldversicherung sind von der Versteuerung ausgenommen, da der Auszahlungsbetrag zweckgebunden an den Beg√ľnstigten f√§llt, denn die Auszahlungssumme dient zur Finanzierung der Bestattungskosten. Damit gilt eine Sterbegeldversicherung als Schonverm√∂gen f√ľr den Beg√ľnstigten, denn die Zahlungen aus der Sterbegeldversicherung werden als Zuschuss oder Beihilfe zur Finanzierung der Bestattung des Verstorbenen angesehen.

Versicherungsangebote vergleichen und Versicherungsprämien berechnen

Eine Sterbegeldversicherung dient der Vorsorge f√ľr den eigenen Todesfall. Die Hinterbliebenen werden finanziell entlastet und m√ľssen die Beisetzung nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Leistungen und auch die Beitr√§ge k√∂nnen jedoch unterschiedlich sein. Daher lohnt sich vor dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung ein Versicherungsvergleich. Das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú f√ľhrt direkt auf unseren Tarifrechner. Er berechnet schnell und unkompliziert die besten Angebote f√ľr Sie. Anschlie√üend haben Sie die Gelegenheit, die Sterbegeldversicherung Ihrer Wahl online abzuschlie√üen.

Häufig Gestellte Fragen

Sterbegeldversicherung ‚Äď was ist das?
Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung geh√∂rt offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Daf√ľr ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen l√§uft die Versicherung tats√§chlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.
Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?
Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grunds√§tzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitspr√ľfung abzuschlie√üen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter ‚Äď meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren ‚Äď erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tats√§chlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, f√ľr wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.
Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?
Auch die Experten sind sich √ľber die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst √ľberlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung n√∂tig sein k√∂nnte. Ganz allgemein l√§sst sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten f√ľr die Bestattung aus eigener Tasche tragen m√ľssten, weil keine sonstigen R√ľcklagen f√ľr den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund f√ľr den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gr√ľnden keine Lebensversicherung mehr abschlie√üen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?
Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zun√§chst einmal zur freien Verf√ľgung. Dies gilt f√ľr die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die H√∂he der gew√§hlten Versicherungssumme h√§ngt letztendlich immer davon ab, wof√ľr die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. F√ľr Bestattungskosten muss, je nach Ausf√ľhrung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschlie√ülich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll dar√ľber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gew√§hrleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gew√§hlt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wof√ľr die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme w√§hlen.

Sterbegeldversicherung im Vergleich