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Sterbegeldversicherung bei Insolvenz

Eine Sterbegeldversicherung ist eine sichere Vorsorgemaßnahme, um eine wĂŒrdige Bestattung im eigenen Todesfall zu gewĂ€hrleisten. Im Insolvenzverfahren wird eine Sterbegeldversicherung hĂ€ufig, jedoch nicht immer aus der Insolvenzmasse herausgehalten.

Sterbegeldversicherung und Insolvenz des Versicherungsnehmers

  • aufgrund niedriger Versicherungssummen Kleinstversicherung
  • gehört meist nicht zur Insolvenzmasse
  • obliegt dem Ermessen des Insolvenzverwalters

Insolvenzverfahren des Versicherten

  • fĂ€llt nicht in Insolvenzmasse wenn Versicherungsnehmer und versicherte Person nicht identisch sind

Insolvenz des BegĂŒnstigten

  • Sterbegeldversicherung nur relevant bei Auszahlung der Versicherungssumme wĂ€hrend des Insolvenzverfahrens

kann zur Insolvenzmasse gehören wenn

  • Versicherungssumme nicht oder nur teilweise fĂŒr Bestattungskosten verwendet wird
  • Verwendungszweck nicht eindeutig in Versicherung festgelegt

Nachlassinsolvenz

  • fĂ€llt nicht in Insolvenzmasse

Angebote vergleichen & BeitrÀge berechnen

VersicherungsbeitrĂ€ge und Leistungen sind bei Sterbegeldversicherungen unterschiedlich. Daher ist ein Versicherungsvergleich ratsam. Das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ fĂŒhrt Sie automatisch auf unseren Vergleichsrechner. Er berechnet schnell und unkompliziert die besten Angebote fĂŒr Sie. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, eine Sterbegeldversicherung online abzuschließen.

Weitere Informationen

 

Niemand kann vorhersehen, welche Schicksalswendungen sich im Leben ergeben. Dies gilt auch In finanzieller Hinsicht. Ob irgendwann einmal eine Insolvenz droht, ist oftmals nicht vorhersehbar. Doch was passiert bei einem Insolvenzverfahren mit der Sterbegeldversicherung?

Insolvenzverfahren und Sterbegeldversicherung

Um letztendlich zu klĂ€ren, was mit einer bestehenden Sterbegeldversicherung im Falle eines Insolvenzverfahrens geschieht, muss zwischen Insolvenzverfahren des Versicherungsnehmers, Insolvenzverfahren des Versicherten, Insolvenzverfahren des BegĂŒnstigten und einer Nachlassinsolvenz unterschieden werden. DarĂŒber hinaus werden Zeitwert der Versicherung und die Höhe der Versicherungssumme im Hinblick auf ein Insolvenzverfahren anders bewertet. Beachtet werden muss der Unterschied zwischen Sterbegeld bei Insolvenz und Sterbegeldversicherung bei Insolvenz. WĂ€hrend beim Sterbegeld (nach dem Tod des Versicherten ausgezahlte Versicherungssumme) die Höhe der Versicherungssumme von Bedeutung ist, ist bei der BerĂŒcksichtigung einer noch laufenden Sterbegeldversicherung der Zeitwert oder RĂŒckkaufwert fĂŒr ein Insolvenzverfahren wichtig.

Sterbegeld und Insolvenz des Versicherungsnehmers

Ist der Versicherungsnehmer in Privatinsolvenz ist die Sterbegeldversicherung in Bezug auf die Versicherungssumme nicht Bestandteil der Insolvenzmasse. Die Versicherungssumme fĂ€llt nach dem Tod des Versicherten an den BegĂŒnstigten der Sterbegeldversicherung. Deshalb spielt das spĂ€ter einmal ausgezahlte Sterbegeld im Insolvenzverfahren des Versicherungsnehmers keine Rolle. Anders kann es unter UmstĂ€nden mit RĂŒckkaufwert der Versicherung zum Zeitpunkt der Insolvenz sein. In aller Regel ist die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung relativ gering. Mit Versicherungssummen um die 3000 Euro gehört eine Sterbegeldversicherung zu den sogenannte Kleinstversicherungen und fĂ€llt damit meist nicht in die Insolvenzmasse. Bei höheren Versicherungssummen kann dies jedoch unter UmstĂ€nden anders sein. Generell liegt es allerdings im Ermessen des Insolvenzverwalters, ob der aktuelle RĂŒckkaufwert der Sterbegeldversicherung in die Insolvenzmasse fĂ€llt.

Privatinsolvenz und Sterbegeldversicherung im Fall des Versicherten

Nicht immer sind der Versicherungsnehmer und die versicherte Person identisch. Sind Versicherungsnehmer und der Versicherte zwei unterschiedliche Personen, spielt das Sterbegeld bei einem Insolvenzverfahren des Versicherten keine Rolle. Die Versicherungssumme wird erst nach dem Tod der versicherten Person an den oder die BegĂŒnstigten ausgezahlt und dient zur Deckung der Bestattungskosten. Auch der RĂŒckkaufwert der Versicherung bei einer Insolvenz des Versicherten auf keinen Fall berĂŒcksichtigt werden, sofern er nicht gleichzeitig auch Versicherungsnehmer ist.

Sterbegeld und Insolvenz des BegĂŒnstigten

Befindet sich der BegĂŒnstigte einer Sterbegeldversicherung im Insolvenzverfahren, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Sterbegeldversicherung zur Insolvenzmasse gezĂ€hlt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Auszahlung der Versicherungssumme an den BegĂŒnstigten in die Insolvenzzeit fĂ€llt und nicht vollstĂ€ndig fĂŒr die Bestattungskosten des Verstorbenen verwendet wird. Eigentlich ist die im Todesfall ausgezahlte Versicherungssumme zweckgebunden. Sind die BestattungsmodalitĂ€ten im Versicherungsvertrag jedoch nicht eindeutig festgelegt oder bereits zu Lebzeiten ein Bestattungsunternehmen mit der Planung und spĂ€teren DurchfĂŒhrung der Bestattung betraut worden, obliegt es letztendlich dem BegĂŒnstigten die Versicherungssumme auch tatsĂ€chlich komplett fĂŒr die Bestattung zu verwenden. Insofern kann unter UmstĂ€nden das ausgezahlte Sterbegeld bei der Insolvenz aber nicht die Sterbegeldversicherung bei der Insolvenz des BegĂŒnstigten berĂŒcksichtigt werden.

Nachlassinsolvenz

Übersteigen die Schulden das Vermögen eines Verstorbenen, entscheiden sich die Erben oftmals zu einer Nachlassinsolvenz. Eine Sterbegeldversicherung gilt rechtlich nicht als Vermögen des Verstorbenen. Aus diesem Grund gehört eine Sterbegeldversicherung auch nicht zum Erbe. Im Falle einer Nachlassinsolvenz fĂ€llt die Sterbegeldversicherung nicht in die Insolvenzmasse.

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Leistungen und VersicherungsprĂ€mien können bei Sterbegeldversicherungen unterschiedlich sein. Daher lohnt es sich die richtige Versicherung mit Hilfe eines Versicherungsvergleichs zu finden. Das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ fĂŒhrt automatisch auf den seiteninternen Vergleichsrechner. Dieser berechnet schnell und unkompliziert die besten Sterbegeldversicherungen. Nach der Berechnung ist ein Online-Versicherungsabschluss möglich.

 

 

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Sterbegeldversicherung – was ist das?
Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung gehört offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. DafĂŒr ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen lĂ€uft die Versicherung tatsĂ€chlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.
Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?
Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. GrundsĂ€tzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne GesundheitsprĂŒfung abzuschließen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter – meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren – erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tatsĂ€chlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, fĂŒr wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.
Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?
Auch die Experten sind sich ĂŒber die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst ĂŒberlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung nötig sein könnte. Ganz allgemein lĂ€sst sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten fĂŒr die Bestattung aus eigener Tasche tragen mĂŒssten, weil keine sonstigen RĂŒcklagen fĂŒr den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund fĂŒr den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen GrĂŒnden keine Lebensversicherung mehr abschließen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?
Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zunĂ€chst einmal zur freien VerfĂŒgung. Dies gilt fĂŒr die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die Höhe der gewĂ€hlten Versicherungssumme hĂ€ngt letztendlich immer davon ab, wofĂŒr die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. FĂŒr Bestattungskosten muss, je nach AusfĂŒhrung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschließlich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll darĂŒber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gewĂ€hrleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gewĂ€hlt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wofĂŒr die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme wĂ€hlen.

Sterbegeldversicherung im Vergleich