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Sterbegeldversicherung Pirmasens

Die Sterbekasse Pirmasens besteht bereits seit dem Jahr 1864 und wurde als Erste Leichengeldanstalt Pirmasens gegr√ľndet. F√ľr den Abschluss einer Pirmasens Sterbegeldversicherung ist eine Vereinsmitgliedschaft notwendig.

Allgemeine Informationen

  • Ersatz f√ľr das gesetzliche Sterbegeld
  • Finanzieller Hinterbliebenenschutz
  • W√ľrdevolle Bestattung nach individuellen W√ľnschen
  • Beitr√§ge alters- und geschlechtsabh√§ngig
  • Zweckgebundene Verwendung
  • Keine Gesundheitspr√ľfung
  • Freies Bezugsrecht
  • Die detaillierten Informationen zu der Sterbegeldversicherung der Pirmasens sind unter dem folgendem Link einsehbar: http://www.sterbekasse.de/satzung-2011.pdf

Leistungen

  • Versicherungssumme mindestens 500 Euro pro Versicherungsverh√§ltnis
  • Bis zu Versicherungsverh√§ltnisse abschlie√übar
  • Geringe Beitragszahlungen
  • Eintrittsalter. 0 bis 65 Jahre
  • Beitragsfrei ab dem 70. Lebensjahr
  • Wartezeit 12 Monate
  • Bei Tod innerhalb der Wartezeit: Beitragsr√ľckerstattung
  • Auszahlung nach Vorlage der Sterbeurkunde sowie des Versicherungsscheins

Kosten berechnen & Anbieter vergleichen

√úber den blauen Button¬†‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú¬†l√§sst sich der interne Tarifrechner erreichen, der die M√∂glichkeit zur individuellen Beitragsberechnung er√∂ffnet. Weiterhin lassen sich die Angebote anderer Versicherer miteinander vergleichen.

 

Weitere Informationen

Seit dem 1. Januar 2004 gibt es das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr. S√§mtliche Kosten f√ľr eine Beisetzung m√ľssen also jetzt von den Hinterbliebenen eines Verstorbenen aus eigener Tasche bezahlt werden. Um seine Angeh√∂rigen vor allem in finanzieller Hinsicht zu entlasten, lohnt sich der Abschluss einer Pirmasenser Sterbegeldversicherung.

Sterbegeldversicherung der Pirmasens Sterbekasse

Die Sterbegeldversicherung der Pirmasenser Sterbekasse ist keine Lebensversicherung, wie bei vielen anderen Anbietern ‚Äď es handelt sich vielmehr um eine Mitgliedschaft in einem Verein, der seit 1864 besteht. Leistungen werden ausschlie√ülich bei Tod des Versicherten gezahlt und sind nur f√ľr die anfallenden Kosten einer Bestattung zu verwenden. F√ľr den Abschluss einer Versicherung mit Sterbegeld der Pirmasenser Sterbekasse ist eine Mitgliedschaft bei der ‚ÄěErsten Pirmasenser Sterbekasse VVaG‚Äú notwendig. Nur Einwohner des so genannten Gesch√§ftsbereichs (kreisfreie St√§dte Pirmasens und Zweibr√ľcken sowie Landkreis S√ľdwestpfalz) k√∂nnen Mitglied des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit werden.

Sterbeversicherung der Pirmasenser Sterbekasse ‚Äď Abschlussvoraussetzungen

Um die Pirmasenser Sterbeversicherung abschlie√üen zu k√∂nnen, muss der Versicherte seinen st√§ndigen Wohnsitz im Gesch√§ftsgebiet des Vereins nachweisen und zwischen 0 und 55 Jahren alt sein. Versicherte, die noch nicht vollj√§hrig sind, k√∂nnen hier von ihren Eltern, Erziehungsberechtigten oder einem anderen Vormund (z. B. Jugendamt) vertreten werden. Ob es zur Mitgliedschaft kommt, entscheidet der Vereinsvorstand ‚Äď ein Rechtsanspruch auf eine Mitgliedschaft besteht gem√§√ü der Satzung des Vereins jedoch nicht. Bei Aufnahme in den Verein werden dem Mitglied neben dem Versicherungsschein zur Pirmasenser Sterbegeldversicherung auch die aktuelle Beitrags- und Leistungstabelle sowie die g√ľltige Satzung ausgeh√§ndigt. Mit dem im Versicherungsschein angegebenen Zeitpunkt beginnt die Sterbeversicherung der Pirmasenser Sterbekasse, mit Tod, Ausschluss oder Austritt endet sie. F√ľr den Vertragsabschluss ist keine Gesundheitspr√ľfung notwendig.

Beiträge und Leistungen der Pirmasenser Sterbeversicherung

Die Beitr√§ge f√ľr die Sterbegeldversicherung der Pirmasenser Sterbekasse richten sich nach Eintrittsalter und Geschlecht und werden gestaffelt. Sie liegen zwischen 0,23 EUR (Frauen, Eintrittsalter 0 Jahre) und 3,14 EUR (M√§nner, Eintrittsalter 55 Jahre) und sind damit vergleichsweise g√ľnstig. Kommt es zum Todesfall, wird ein Mindeststerbegeld von 500 EUR (Vertr√§ge ab 1. Januar 2009, davor h√∂heres Sterbegeld) gezahlt, wobei ein Abschluss von maximal 10 Versicherungsvertr√§gen gleichzeitig m√∂glich ist. Bei Tod innerhalb der ersten 12 Monate nach Versicherungsbeginn erhalten die Hinterbliebenen oder die bezugsberechtigte Person die bis dahin eingezahlten Beitr√§ge zur√ľck, danach wird das Sterbegeld der Pirmasenser Sterbekasse in vollem Umfang ausgezahlt. Mit Vollendung des 70. Lebensjahres der versicherten Person wird der Vertrag zur Pirmasenser Sterbegeldversicherung beitragsfrei gestellt. Kommt es zu Beitragsr√ľckst√§nden, werden diese bei Auszahlung der Leistung abgezogen ‚Äď zu viel entrichtete Beitr√§ge werden mit dem Sterbegeld zur√ľckerstattet.

Was ist im Leistungsfall zu beachten?

Wird das Sterbegeld der Pirmasenser Sterbekasse aufgrund des Todes der versicherten Person beantragt, m√ľssen der Versicherungsschein sowie die amtliche Sterbeurkunde vorgelegt werden. Die Auszahlung erfolgt in der Regel an den im Vertrag genannten Bezugsberechtigten oder die Hinterbliebenen. Wurde im Versicherungsschein keine bezugsberechtigte Person benannt oder gibt es keine Familienangeh√∂rigen, so kann die Leistung auch an denjenigen gezahlt werden, der entweder die notwendigen Unterlagen vorlegt oder aber den Zahlungsnachweis √ľber die von ihm getragenen Bestattungskosten erbringt (z. B. enger Freund des Verstorbenen). Eine Pf√§ndung oder auch Verpf√§ndung der Anspr√ľche aus dem Vertrag der Pirmasenser Sterbeversicherung ist nicht m√∂glich, s√§mtliche Erkl√§rungen hier√ľber gegen√ľber dem Versicherungsverein sind deshalb unwirksam.

Häufig Gestellte Fragen

Sterbegeldversicherung ‚Äď was ist das?
Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung geh√∂rt offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Daf√ľr ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen l√§uft die Versicherung tats√§chlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.
Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?
Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grunds√§tzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitspr√ľfung abzuschlie√üen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter ‚Äď meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren ‚Äď erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tats√§chlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, f√ľr wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.
Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?
Auch die Experten sind sich √ľber die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst √ľberlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung n√∂tig sein k√∂nnte. Ganz allgemein l√§sst sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten f√ľr die Bestattung aus eigener Tasche tragen m√ľssten, weil keine sonstigen R√ľcklagen f√ľr den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund f√ľr den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gr√ľnden keine Lebensversicherung mehr abschlie√üen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?
Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zun√§chst einmal zur freien Verf√ľgung. Dies gilt f√ľr die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die H√∂he der gew√§hlten Versicherungssumme h√§ngt letztendlich immer davon ab, wof√ľr die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. F√ľr Bestattungskosten muss, je nach Ausf√ľhrung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschlie√ülich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll dar√ľber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gew√§hrleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gew√§hlt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wof√ľr die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme w√§hlen.

Sterbegeldversicherung im Vergleich